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Archive

Woran erinnert das Archiv - was bleibt verborgen?

14.1..2026 - 10.1.2027

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Eröffnung, Freitag 13.11.2026, 17-20 Uhr

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Erinnerung ist niemals vollständig. Sie besteht aus Bildern, Spuren, Fragmenten und Leerstellen. Was bleibt, wenn Orte verschwinden, Räume sich verändern und persönliche Geschichten nur noch in Fotografien, Dokumenten und Erzählungen weiterleben?

 

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung findet ein Gespräch mit Monika Pessler, Direktorin des Sigmund Freud Museums, dem Psychoanalytiker August Ruhs und Marina Klobucar statt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach dem kulturellen Gedächtnis, dem Wert persönlicher und institutioneller Erinnerungsorte sowie dem Verhältnis von Bewahren, Vergessen und Verdrängen.

 

Präsentiert werden die fotografischen Arbeiten von Hertha Hurnaus zur architektonischen Transformation des Sigmund Freud Museums sowie der Dokumentarfilm von Darius Edlinger über die ehemalige Wohnung der Familie Klobucar.

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in Kooperation mit dem Sigmnd Freud Museum Wien

 

Ausgehend vom Sigmund Freud Museum widmet sich die Ausstellung dem Verhältnis von Erinnerung, Verlust und Verdrängung. Die fotografische Arbeit von Hertha Hurnaus begleitet den architektonischen Wandel des Museums mit einem poetischen und künstlerischen Blick. Ihre Fotografien dokumentieren die Transformation des Hauses und machen sichtbar, wie sich Vergangenheit in gegenwärtige Räume einschreibt.

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Einen weiteren Zugang zu Erinnerung eröffnet der Dokumentarfilm von Darius Edlinger. Er führt in die ehemalige Wohnung der Familie Klobucar in der Argentinierstraße im 4. Wiener Gemeindebezirk. Über Jahrzehnte nahezu unverändert geblieben, war diese Wohnung eine außergewöhnliche Zeitkapsel und ein authentisches Zeugnis einer vergangenen Lebenswelt. Im Interview mit Sonja Pisarik, vom Architekturzentrum Wien, erzählt Marina Klobucar von diesem Ort und seiner Geschichte. Trotz seines besonderen kulturhistorischen Wertes fand sich keine Institution, die an einer Erhaltung dieses einzigartigen Zeugnisses privater Alltags- und Erinnerungskultur interessiert war. Mit der Wohnung ging damit auch ein Stück materieller Geschichte verloren.

 

Die Ausstellung bringt zwei unterschiedliche Formen des Erinnerns zusammen: die institutionelle Bewahrung eines kulturellen Gedächtnisortes und den Verlust eines privaten Erinnerungsraumes. Sie fragt danach, wer darüber entscheidet, was bewahrt wird, welche Geschichten Eingang in das kulturelle Gedächtnis finden und was dem Vergessen überlassen bleibt.

 

Im Zusammenspiel von Fotografie, Film und psychoanalytischer Reflexion wird das Archiv als lebendiger, widersprüchlicher Raum erfahrbar – als Ort der Erinnerung ebenso wie der Verdrängung, der Sichtbarkeit ebenso wie der Leerstellen.

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Das transdisziplinäre Forschungsprojekt „am Ufer“ untersucht die Neubacher Au im Unterlauf der Pielach als dynamisches Flussökosystem an der Schnittstelle von Hydromorphologie, Biodiversität und gesellschaftlicher Nutzung. 

Ziel ist es, Wechselwirkungen zwischen Flussmorphologie, hydrologischer Dynamik, anthropogenen Eingriffen und biologischen Lebensräumen räumlich und zeitlich zu analysieren und deren ökologische sowie gesellschaftliche Relevanz zu bewerten.

 

In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Loosdorf, lokalen Bildungseinrichtungen und der Bevölkerung wird "am Ufer" zu einem 

partizipativen Zukunftslabor.

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https://www.artandscience.at/am-ufer

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KULTURMENÜ

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Bekannte Musikstücke kennen wir aus allen Zeitepochen und Musikrichtungen - Orchesterwerke, Opernarien, Jazz-Standards, Filmmusik-Themen, Popsongs, etc. laufen im Radio, als Netflix-Serien-Untermalung oder über Musik-Streaming-Dienste. Oft wissen wir aber nicht, wer singt oder wer das Werk wann komponiert hat.

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Alle zwei Wochen gibt es eine neue Folge, in der Gastgeberin Angelika Ortner mit einem fachkundigen Gast über einen Welthit spricht. Am Ende jeder Episode wird immer die gleiche Frage gestellt: „Was können Kunst und Kultur zu einer besseren Zukunft beitragen?“ 

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www.kuturmenue.at

 

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News

Objekt des Monats

Beam – Rene Siebum 

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Rene Siebum kreiert Objekte, die mit der Architektur harmonieren und Raum für den Menschen schaffen. 

Sein Ziel ist es, unsere sensorische Erfahrung herauszufordern und die Grenzen von Material und Konstruktion zu erkunden. 

 

Beam, vollständig handgefertigtes Objekt.

L.200 x H. 50 x T. 50cm, Buche

nur an den Enden zu sitzen

 

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